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Betrug erkennen üben – 20 Fragen →
Betrugsmasche

Falscher Chef: Wenn die «Chefin» Geschenkkarten verlangt

Eine Mail vom «Chef» bittet um eine dringende Zahlung oder Geschenkkarten? So erkennen Mitarbeitende, Lernende und Vereine den CEO-Betrug.

Eine Nachricht von der Chefin: «Hast du kurz Zeit? Ich bin in einer Sitzung und brauche dringend deine Hilfe.» Dann folgt die Bitte, Geschenkkarten zu kaufen oder eine Zahlung auszulösen – diskret und sofort. Die Nachricht stammt aber von Betrügern. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) zählte 2025 fast 1000 solcher Fälle in der Schweiz. Betroffen sind Firmen, aber auch Vereine, Kirchgemeinden, Schulen und Gemeinden.

So läuft es ab

  1. Auskundschaften: Die Täter suchen auf Firmenwebsites, LinkedIn oder im Handelsregister, wer in einem Betrieb arbeitet – besonders gern neue Mitarbeitende und Lernende.
  2. Nachricht vom «Chef»: Per E-Mail oder WhatsApp kommt eine Nachricht, die aussieht, als käme sie von der Geschäftsleitung. Die Absenderadresse ist leicht verändert.
  3. Dringende Bitte: Geschenkkarten kaufen (z. B. Apple), die Codes freirubbeln und ein Foto schicken – oder eine Zahlung ins Ausland auslösen.
  4. Geheimhaltung: «Es soll eine Überraschung sein» oder «Ich verlasse mich auf Ihre Diskretion.» Rückfragen werden abgeblockt.
  5. Neu: Manchmal rufen die Täter sogar an – mit einer KI-Stimme, die wie der Chef klingt.

Daran erkennen Sie es

So schützen Sie sich

Für Firmen und Vereine

Wenn es passiert ist

Schritt für Schritt: Sofort-Hilfe

Aktueller Fall

Ein 16-jähriger Lernender in Chur erhielt eine Mail von seiner «Chefin»: Er solle Apple-Geschenkkarten für 1000 Franken kaufen – als Überraschung fürs Team. Er wurde misstrauisch, rief seine Chefin an und verhinderte so den Betrug. (Blick, 22.9.2026)

Quellen

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